Geschichte

Entwicklung der Kabbala

"Kabbala(h) (hebr.) = Überlieferung; hierunter verstand man ursprünglich sowohl die nicht-mosaischen hl. Bücher als auch die mündlich überlieferte Lehre. Seit dem 12. Jh. ist Kabbala der Name der allmählich zu einer eigenen Schule und Literatur ausgebildeten Geheimlehre der Juden, deren Elemente schon im persisch-mazedonischen Zeitalter sichtbar wurden und deren Grundlage die orientalische Emanationslehre ist. Das älteste kosmogenische Buch der Kabbala ist das Buch Jesira aus dem 7. Jh., das dem Akiba zugeschrieben wird. Erst seit der letzten Hälfte des 12. Jhs. zog die Geheimlehre, die sich Anfangs über Gott und Schöpfung ausbreitete, Exegese, Moral und Philosophie in ihren Bereich und wurde so zu einer eigenen Religionsphilosophie."

Quelle: Horst E. Miers, Lexikon des Geheimwissens, München 1993

Doch nicht geheim?

Selbst heute haben es einige nicht gerne, wenn in ihrem Land z. B. eine Kirche gebaut werden soll. Das zeigt uns, dass eine Glaubens- bzw. Gedankenfreiheit nur auf wenige Gegenden unseres Planeten beschränkt ist, und das in einer scheinbar aufgeklärten Welt. Über 2000 Jahre wurde und wird das geheime Wissen so gut es geht verborgen. Früher war das Wissen den Priestern, den Mönchen und dem Adel vorbehalten. Der Zugang zur Schrift und zu Bibliotheken wurde streng überwacht.

Die Sollbruchstelle in diesem System war die Erfindung des Buchdruckes, welcher sich nach und nach einer Überwachung entzog. Gutenberg (um 1450) als den Befreier der Massen zu bezeichnen, klingt etwas weit hergeholt. Doch was wäre z. B. aus Luther (95 Thesen als Flugblatt; 1517) ohne Gutenberg, ohne "günstige" Bücher, geworden?

Bücher und Schriften waren vor Gutenberg selten, begehrt und teuer. Wer z. B. ein Werk in Besitz hatte, welches auf dem Index der Kirche stand, war vor einer Verfolgung nicht sicher.

Wissensflut schützt das Geheime

Heute ist es genau umgekehrt: Die schiere Masse an Büchern, Webseiten, Sendungen oder Werbung schüttet uns zu. Wer kann hier noch durchblicken, wer kann hier noch die Fundamente einer Idee von den scheinbar unendlichen Kommentaren trennen? Wer ist der wahre Gelehrte, wer der Verführer? Wer es mit dem gesunden Menschenverstand hält, wird merken, wer Freund ist und wer nur das Geld im Kopf hat.

Das Wissen liegt uns heute "zu Füßen", die Kunst besteht im Wahrnehmen von Gelegenheiten.

Eine Radiosendung, ein Artikel im Netz, ein belangloses Gespräch bringt uns manchmal zur nächsten Quelle.

Ein kurzer Abriss der Kabbala

Verschwommenes deutsches Kalenderblatt mit Datums- und Ereignisliste in schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund

Die nächste Stufe der religiösen Ansichten

In einer Welt, die zunehmend von Individualität geprägt ist, stehen wir an der Schwelle zu einer neuen Ära der Spiritualität. Nach den großen Religionen wie Christentum und Islam erkennen immer mehr Menschen die Bedeutung einer persönlichen Beziehung zu Schöpfer und Schöpfung. Diese Entwicklung fördert eine tiefere Auseinandersetzung mit den Geheimnissen der Kabbala, Numerologie und Alchemie, die uns helfen, die Verbindungen zwischen Mensch, Seele und dem Universum zu verstehen. Die 3D-Kabbala bietet einen innovativen Ansatz, um diese individuellen Perspektiven zu erforschen und zu vertiefen.

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