Kabbala - Wissen auf einer anderen Ebene  finden

Suche nicht das Wissen, dass dich findet, wenn es so weit ist. Die Welt ist ein einsamer Ort für Fragen nach dem Warum. Die Antwort liegt in unseren Tun. Sieh, lies und gehe deinen Weg.

Bücher und Empfehlungen

Kabbala

Kabbala – Das Wissen um das Leben

Die heute gängige Übersetzung lautet: "Überlieferung". Doch das werden Sie sicher schon wissen. Diese Seite stellt nicht die klassische Kabbala vor, so wie man sie seit ca. 200 Jahren immer wieder in abgewandelter Form zu lesen bekommt.

Das soll nicht heißen, dass die klassische Kabbala an Richtigkeit einbüßt. Der Blick auf ein Detail ändert sich und mit diesem anderen Blickwinkel öffnet sich ein neuer Zugang. Sehen Sie selbst...

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Kabbala – ein kurzer Überblick

Die Lehre oder die Überlieferung von kabbalistischen Wissen
ist älter als die Bibel.

Es gibt sicher Kabbalisten und Werke von Kabbalisten, die in der Finsternis der Zeit weit leuchten, die unsere Epoche erreicht haben. Viel Wissen ist allerdings nicht überliefert, da es Anfangs streng untersagt war, das Wissen niederzuschreiben. Auch in der Frühzeit der Schrift hätten die Propheten oder Priester alles niederschreiben können, doch sie selbst haben sich auferlegt, das Wissen nur mündlich an ihre Schüler weiterzugeben. Schon dieser Umstand machte die Suche nach einem geeigneten Schüler schwierig. Dieser auserwählte Schüler musste nicht nur gut zuhören können, sondern auch über ein großes Gedächtnis verfügen. Solche Fähigkeiten sind selbst heute selten, obwohl heute wesentlich mehr Menschen die Erde bevölkern.

Mit der Verschriftlichung der Tora (fünf Bücher der hebräischen Bibel) begannen auch die ersten zaghaften Versuche, das Geheimste vom Geheimen niederzuschreiben. Allerdings nicht in einer klaren Sprache, sondern eingebettet in Geschichten, Parabeln oder philosophische Diskurse. Diese frühen Schriften brauchten darum immer noch einen Übersetzer für eine wirklich korrekte Fassung. Manche Schriften überstanden die Zeit; die Übersetzer hatten nicht so viel Glück.

Daher sind frühe kabbalistische Schriften rätselhaft, mystisch und irrational. Wer die Texte liest, liest auch immer eine Übersetzung. Selbst die heutigen hebräischen Texte sind manchmal auch Deutung, weil es zwischen den alten Texten und der Gegenwart eine Zeit von ca. 500 Jahren gab, in welcher hebräisch äußerst selten gesprochen und geschrieben wurde. Die Suche nach dem richtigen Wort wird zusätzlich durch das Fehlen der Vokale im hebräischen Alphabet erschwert. Die Konsonanten wurden ohne einen Hinweis auf den vollständigen Klang eines Wortes niedergeschrieben. Auch hier war der Interpret solcher Texte auf ein umfangreiches Hintergrundwissen angewiesen.

Farbenfrohes mystisches Diagramm mit hebräischen Buchstaben in Kreisen, die durch Linien auf einem verzierten blau-goldenen Hintergrund verbunden sind

Entwicklung der Kabbala

Die geheime Überlieferung der kabbalistischen Ideen war nie eine Kinderei, wie man vielleicht glauben könnte. Das Schweigen war schon immer der beste Selbstschutz. Das Schweigegelübde der Suchenden ermöglichte ein Studium von Wissen, welches vom Altertum bis hin zur Neuzeit die Todesstrafe nach sich zog. Die Inquisition des Mittelalters sollte als Beispiel genügen.


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Ein bärtiger Ältester mit violetter Kapuze studiert in einem mit Büchern gefüllten Zimmer bei Kerzenlicht ein Pergament.

Zehn, nicht elf, nicht neun, zehn sind es

So ähnlich steht es im Buch Jezira. Zehn Zahlen ohne was. Zehn Zahlen und 32 Wege der Weisheit sind es laut Jezira.

So blieb es über die Jahrhunderte bei den zehn Sephiroth und den 32 Wegen oder Pfaden zwischen den Ziffern (Sephiroth). Jahrhundertelang wurde an einem Skript festgehalten, das für sich gesehen nur eine Skizze vom Wirklichen sein konnte. Die Skizze zeigt die Vorderansicht der 3D-Kabbala-Glyphe, welche in der Tat die 10 Ziffern symbolisiert. Doch selbst dieses Stück Papier hat eine Breite, eine Länge und eine Tiefe, ist also dreidimensional.


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Aufwendig verzierter Goldring mit einem großen facettierten Edelstein auf dunkelrotem Stoff

Facetten der

Kabbala

Frühe Denker im Mittelalter kannten wohl den Ausspruch von Aquin: "Gott bewahre mich vor jemand, der nur ein Buch gelesen hat".

Thomas von Aquin (um 1225 - 1274)

Auch heute ist ein angemessener Abstand zu Menschen angebracht, die das eine wirklich wahre Buch der Kabbala vor sich her tragen. Mit der einen wahren Sicht auf die Kabbala ist es ähnlich. Wenn man zum Urwissen der Hebräer hinblickt, blickt man auf einen Diamanten, der das Licht der Erkenntnis tausendfach bricht.

So sind in den Werken über das Urwissen der Hebräer viele Aspekte verborgen, welche nur in der Zusammenschau ein brauchbares Bild ergeben.


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